06.08.2017 21:05

Nachbetrachung zum Derbysieg


Nachbetrachtung vom Derby Mendig - TuS Mayen

Es geht also doch. Der TuS kann tatsächlich in Mendig gewinnen, auch wenn man es aufgrund der ersten Halbzeit als etwas glücklich bezeichnen muss. Was allerdings die Freude und Erleichterung nicht trübt.

Vor einer tollen Kulisse, 704 Zuschauer strömten ins Mendiger Stadion, gingen beide Teams hoch motiviert in die Partie.
Während auf Mayener Seite Niklas Heinemann ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Kameraden feierte, traf Mendigs Jogi Jenke auf seinen Ex Verein.

Nach verteilter Anfangsphase kam die SG besser ins Spiel und hatte Pech bei Florian Schlichs Kopfball, der an die Latte klatschte. Drei Minuen später war es aber passiert. Ein langer Einwurf, Wirths verlängert auf Malte Wiedemeyer und der köpft das 1:0 für die Hausherren. Ein deja vu der Vorwoche, als auf die gleiche Art und Weise Andernachs Hawel gegen Mayen traf.
TuS Coach Thomas Reuter stand auf jeden Fall die Zornesröte im Gesicht. Genau das war im Vorfeld klar abgesprochen.
Mendig war weiterhin spielbestimmend und hatte einige gute Chancen auf 2:0 zu erhöhen, die größte Chance vergab Wiedemeyer der ebenfalls an der Latte scheiterte (37.).
Und während Mendig haderte, nutzte der TuS den freien Raum zu einem schnellen Konter der zu einem Elfmeter führte. Geisen trat Tobias Uhrmacher im Sechzehner um. Klarer Fall: Elfmeter. Pascal Steinmetz lief an und traf zum Ausgleich für den TuS.(39.) Nur wenig später stellte der TuS das Spiel auf den Kopf. Steinmetz bediente mustergültig Josh Marx der die Kugel von der Strafraumkante in die Mendiger Maschen schlenzte. (43.)

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Die Mendiger hatten offenbar ihr Pulver verschossen. Nach vorne ging nichts mehr, die TuS Defensive hatte alles im Griff. Der TuS kontrolliete nun das Spiel und zeigte den ein oder anderen guten Angriff. Eike Mund (59.) mit einem Distanzschuss und wenig später klärte SG Defensivmann Wirths einen Schuß von Matthias Tutas auf der Linie. Die knappe Hälfte unter den 704 Zuschauern hatte bereits den Torschrei auf den Lippen. (61.)

Nur einmal wurde es noch hektisch, als Florian Schlich in der Nachspielzeit im Mayener Strafraum zu Boden ging. Völlig richtig aber, dass Schiedsrichter Fasoulas weiterlaufen liess.

Wenig später war Schluß und der TuS hatte den ersten Dreier der Saison unter Dach und Fach gebracht, ein Fehlstart wurde vermieden.

Am nächsten Samstag erwartet man den letztjährigen Tabellendritten SV Mehring im Nettetalstadion.


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