Mayen siegt im Rheinlandpokal mit 0:2

Stephan Schikora überwindet den Mendiger Schlussmann und erzielt die Führung für den TuS. Foto: Seydel
Der TuS Mayen behielt im Achtelfinale des "Bitburger Rheinlandpokal" bei der SG Eintracht Mendig/Bell mit 2:0 (1:0) die Oberhand. 600 Zuschauer verfolgten das spannende Derby an der Brauerstrasse, bei dem die Gastgeber dem Rheinlandligisten lange Zeit ebenbürtig waren.
"Wichtig ist, dass wir weiter sind", bilanzierte TuS-Trainer Martin Sek, dessen Team durch zwei Tore von Stephan Schikora (26., 76.) den Einzug ins Viertelfinale perfekt machte. Dabei präsentierte sich Mayen in der Defensive nicht immer sattelfest. Diese Defizite deckte die SG Eintracht ein ums andere Mal schonungslos auf. Die Mannschaft von Wolfgang Müller präsentierte sich als würdiger Herausforderer, der letztlich an der eigenen Abschlussschwäche oder am sehr guten TuS-Keeper Benny Dietz scheiterte. So hatten Thomas Nürnberg (8., 52.), Magomed Ibragimov (31.), Niklas Heinemann (50.) und Sebastian Mintgen (59.) beste Einschussmöglichkeiten. "Schikora hat den Unterschied ausgemacht, aber meine Jungs haben gerade im Ausdauerbereich absolute Topwerte gezeigt und in der Spielanlage wieder einen Schritt nach vorne gemacht", lobte Müller sein Team, das ab der 74. Minute in Unterzahl agieren musste, nachdem Heinemann nach einem Foul an Schikora die Rote Karte sah. "Die SG hat gezeigt, dass sie die Qualität für den Aufstieg in die Rheinlandliga besitzt. Wir sind froh, dass wir unser bisheriges ,Spiel des Jahres' gewonnen haben. Unser Ziel ist das Finale und da ist es egal welchen Gegner wir zugelost bekommen", so Martin Sek. Das Viertelfinale wird am 1. März ausgelost. Die Spiele sollen am 20. und 21. März ausgetragen werden.
SG Eintracht Mendig/Bell: Prangenberg, Krämer, Kossmann, Ibragimov, Bembere, Sallashi, Mintgen, Müller (30. N. Heinemann), Geisen (81. Szafraniec), Schmitz, Nürnberg.
TuS Mayen: Dietz, Kuba, Stulla, Grober, Marx, Eirich, Schikora (90.+1 Distelrath), Lanser (72. Thielen), Merling, Lahn, Loulouga.
Tore: 0:1, 0:2 Schikora (26., 76.)
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte N. Heinemann (74., Foulspiel).
Schiedsrichter: Heiko Kreutz (Cochem)
Zuschauer: 600
Quelle: WochenSpiegel - Stefan Pauly




