21.03.2017 09:04

TuS Mayen muss wieder „sauber arbeiten“


Es läuft derzeit einfach nicht viel zusammen beim Fußball-Rheinlandligisten TuS Mayen. Am Samstagabend kassierte das Team des Mayener Trainers Thomas Reuter im Nettetal gegen die Sportfreunde Eisbachtal eine 1:2 (1:2)-Heimniederlage. Aus sieben Rückrundenpartien sammelte der TuS lediglich elf Punkte - zu wenig, um von einem Aufstieg in die Oberliga träumen zu dürfen. Reuter versucht auch erst gar nicht, die Situation schönzureden: „Die Mannschaft mit mehr Leidenschaft hat gewonnen. Wir finden einfach nicht in unseren Rhythmus. Ich muss sagen, dass wir auch nicht gut gespielt haben, vor allem nach vorn haben wir uns wenig erarbeitet. Mit Michael Daub fehlt uns nach hinten aber auch ein Sicherheitsfaktor, den wir nicht ersetzen können.“

Dabei begann es bei Dauerregen vor 120 Zuschauern im Nettetal ordentlich: Einen Kopfball von Niklas Weis kratzten die Gäste von der Linie. Nach und nach aber übernahm Eisbachtal aber das Zepter, wirkte kompakter und ideenreicher. Einen Freistoß von Manuel Haberzettl lenkte Mayens Schlussmann Kevin Michel gerade noch so an den Pfosten - eine Klasseparade (30.). Fast im Gegenzug gelang dem TuS die Führung. Nach einem Foulspiel an Sven Thelen im Strafraum verwandelte Marcel Löhr zum 1:0 (32.). Wer jetzt aber dachte, der TuS würde an Sicherheit gewinnen, sah sich vollends getäuscht. Nur vier Minuten benötigten die Eisbären, um durch Manuel Haberzettls verwandelten Foulelfmeter auszugleichen (36.). Und noch vor der Pause besorgte David Roehrig mit links ins linke obere Ecke die Gästeführung - und die war nicht einmal unverdient (41.).

Reuter, der zunächst eine defensivere Aufstellung gewählt hatte, reagierte zur Pause und brachte Pascal Steinmetz in die Partie. Aber auch Mayens Top-Torjäger vermochte die Partie nicht zu drehen. Mehr als ein Schuss von Eike Mund sprang nicht mehr heraus (65.). „Mein Plan ist nicht aufgegangen. Wir wollten zunächst mal sicher stehen“, erklärte Reuter selbstkritisch. „Das Ergebnis ist ein Spiegelbild unserer Situation. Vielleicht spüren die Jungs den Druck aufgrund des Tabellenbilds. Wir müssen jetzt einfach wieder sauber arbeiten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: inside-sport.online


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