1. Mannschaft

Zum Jahresende blickt der TuS auf eine unbefriedigende Runde zurück.
Dabei sollte es nach vier Vierten und dem letztjährigen 3. Platz so positiv weitergehen. Zwar hatte der TuS mit Kalle Steinmetz einen absoluten Leistungsträger der letzten Jahre verloren, zudem hatten der langjährige Kapitän Eike Mund sowie Routinier Simon Berresheim aufgehört. Dafür aber sollten Spieler wie Dennis Penk (Malberg) oder Markus Thönnes (Müden) sowie einige hochtalentierte A-Jugendliche um Tim Oliver Gilles in die Bresche springen. Als Trainer fungierte der in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Jugend- und Seniorentrainer Patrick Baade. An ihm lag es, die ausgezeichnete Arbeit von Thomas Reuter und zuletzt Sebastian Thielen/Eike Mund fortzuführen.

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Liga Rheinland-Liga
Trainer Thomas Reuter
Telefon  
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Training  
Dienstag 17:15 - 18:30 Uhr
Donnerstag 17:15 - 18:30 Uhr
Trainingsort Kunstrasenplatz Nettetal

Kader

10
Kevi
Michel
10
Tim
Krechel
10
Michael
Daub
10
Marcel
Löhr
10
Tim
Schneider
10
Philipp
Riess
10
Raphael
Roenspies
10
Sebastian
Fischer
10
Jogi
Jenke
10
Tim Oliver
Gilles
10
Christopher
Hallfell
10
Markus
Thönnes
10
Niklas
Weis
10
Lukas
Mey
10
Noah
Nestler
10
Marc
Nehren
10
Dennis
Penk

Trainer & Betreuer

PB
Patrick
Baade
RN
Ralf
Nehren
MB
Michael
Berg



Schwache Spiele und Ergebnisse in der Vorbereitung ließen nichts Gutes erahnen. Und so kam es dann auch.
Gegen den Lokalrivalen Mendig setzte es am ersten Spieltag eine deftige und auch in der Höhe verdiente 0:5 Niederlage. Auch gegen Aufsteiger Schneifel (2:4) und in Mehring (1:3) gab es klare Niederlagen. Das Abwehrverhalten war alles andere als Verbandsligatauglich.

Bemerkenswert: Viele Gegentore fielen in der Schlußphase. Die Mannschaft wirkte nicht austrainiert.

Als in Windhagen (4:1) und im Pokal (2:1 in Müllenbach) gewonnen werden konnte dachte man der Bock sei umgestoßen. Ein Trugschluss. Zu Hause gegen Ellscheid (2:4) und in Emmelshausen (0:4) wurden zwei weitere indiskutable Leistungen abgeliefert. Patrick Baade zog die Konsequenzen und trat von seinem Amt zurück.

Thomas Reuter übernahm zum zweiten Mal den TuS und mit Pascal Steinmetz kehrte der verlorene Sohn nach nur zwei Monaten beim FC Karbach zurück ins Nettetal.

Und gleich im ersten Spiel unter Reuter der erste Heimsieg. Gegen Altenkirchen gewann man mit 2:1. Das allerdings auch Reuter nicht zaubern konnte zeigte sich drei Tage später. Beim Pokalspiel in Ellscheid zog man mit 2:4 den Kürzeren. Beim Aufsteiger Kirchberg gewann man 2:1, dafür verlor man zu Hause gegen den "Ost-Aufsteiger" Wissen 2:3. Einfache Gegentore zogen sich wie ein roter Faden durch die Saison und es setzte weiterhin viele davon: 2:5 Niederlage in Mülheim, 2:2 in Mayen gegen Morbach lauteten die Ergebnisse.

Pünktlich zum Auftakt des 612. Lukasmarkt besiegte man Malberg auswärts mit 4:1 um eine Woche später gegen den alten Erzrivalen Salmrohr unglücklich 1:2 zu verlieren. Gut spielte man gegen den Tabellendritten  Ahrweiler. Das 2:2 im Appolinaris-Stadion leistungsgerecht.

Das einzig konstante in der Hinrunde war die Unkonstanz. Einem  souveränen 5:0 gegen Andernach folgte ein schlimmes 2:3 in Tarforst. Gegen Hochwald gab es zum Abschluss der Vorrunde ein 2:1 für den TuS Mayen.

Viel hatte man sich für das Rückspiel gegen Mendig vorgenommen. Nur in der Umsetzung haperte es. Nach ausgeglichener ersten Hälfte ging man in der zweiten Hälfte mit 0:3 baden. Die erste Heimniederlage überhaupt gegen Mendig. Auch in Schneifel setzte es eine Niederlage. 0:2 endete die Partie in unmittelbarer Nähe zur beglischen Grenze.

Das letzte Heimspiel versöhnte die treuen Mayener Fans etwas. 5:0 bezwang man den SV Mehring.

Nach 20 von 34 Spieltagen überwintert man auf dem 11. Tabellenplatz. Aber Vorsicht!  Nur vier Pünktchen ist man vom ersten Abstiegsplatz entfern. Wahrlich kein sanftes Ruhekissen. Und da es in der Oberliga um einige Rheinlandvereine schlecht aussieht, kann es bis zu fünf Absteiger in die jeweiligen Bezirksligen geben.

Das hat man erkannt und entsprechend reagiert. Zwei spektakuläre Neuverpflichtungen sollen im  Abstiegskampf helfen.

Mit Noel Schlesiger wechselt ein 70facher Oberligaspieler vom Oberligisten Engers ins Nettetal. Wenige Tage später unterschrieb Nuri Abuzard beim TuS. Er kommt vom Ligakonkurrenten SG Ellscheid und hat in dieser Saison sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft gegen seine neuen Mannschaftskameraden getroffen.

Noel und Nuri! Herzlich Willkommen beim TuS Mayen!

Und wie geht es weiter? Der TuS nahm diesen Winter nur am eigenen Hallenturnier, der Mayener Stadtmeisterschaft, teil. Trainer Reuter ist die Verletzungsgefahr in der Halle zu groß. Den Titel "Stadtmeister" gewann man souverän mit acht Siegen aus acht Spielen und 91:8 Toren. An vier Tagen Budenzauber strömten rund 1.300 Zuschauer in die Burghalle.

Am 20. Januar bittet Thomas Reuter zum Trainingsauftakt. 21 Trainingseinheiten sowie sechs Testspiele sollen die Mannschaft fit machen, wenn es am 29. Februar zu Hause gegen den SV Windhagen wieder los geht.